PWC Laubenschlag: Durchführung von Vermessungsarbeiten

Autobahndirektion

Bekanntmachung

 

 

BAB A 6/ AM; Nürnberg – Waidhaus; PWC Laubenschlag Nord und Süd; Erweiterung der Verkehrsflächen

 

Ankündigung von Vermessungsarbeiten

Um die erforderliche Baumaßnahme für PWC Laubenschlag der BAB A 6 ordnungsgemäß vorbereiten zu können, muss die Autobahndirektion Nordbayern Vermessungsarbeiten durchführen bzw. durchführen lassen. Hierzu ist erforderlich im Zeitraum von voraussichtlich April bis Juni 2020 auch auf Grundstücken außerhalb der BAB A 6 folgende Vorarbeiten durchzuführen:

 

  • Betreten von Grundstücken entlang der BAB A 6 zu Vermessungszwecken
  • Markierung der Baufeldgrenzen in bewaldeten Grundstücken

Von den Arbeiten sind folgende Flurnummern der Gemarkung Köfering betroffen: 240, 240/11, 240/13, 241/3, 242, 285, 286

 

Da die genannten Arbeiten im Interesse der Allgemeinheit liegen, hat das Bundesfernstraßengesetz (FStrG) die Grundstücksberechtigten verpflichtet, sie zu dulden (§ 16a FStrG). Bestehende und neu errichtete Vermessungseinrichtungen oder Vermessungszeichen dürfen nicht beschädigt, beseitigt oder verändert werden.

 

Die Vermessungsarbeiten werden von Mitarbeitern der Autobahndirektion Nordbayern bzw. von Mitarbeitern eines beauftragten Vermessungsbüros ausgeführt. Die Mitarbeiter der Autobahndirektion sowie die Mitarbeiter des Vermessungsbüros sind angehalten, Flurschäden soweit wie möglich zu vermeiden. Sollten sich dennoch aus der Vermessung Flurschäden ergeben, so wenden Sie sich bitte bezüglich eventueller Entschädigungsansprüche an die Autobahndirektion Nordbayern, Dienststelle Fürth, Nürnberger Straße 18, 90762 Fürth.

Sollte eine Einigung über eine Entschädigung in Geld nicht erreicht werden können, setzt das Landratsamt Amberg-Sulzbach auf Antrag der Autobahndirektion Nordbayern die Entschädigung fest.

 

Rechtsbehelfsbelehrung

 

Gegen diesen Bescheid der Autobahndirektion Nordbayern vom 27.03.2020 kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage beim

 

Verwaltungsgericht Regensbrug

Postfach 11 01 65

93047 Regensbrug

 

schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Freistaat Bayern) und den Gegenstand des Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, der angefochtene Bescheid soll in Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden.

 

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

 

  • Durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung vom 22.06.2007 (GVBl S. 390) wurde das Widerspruchsverfahren im Bereich des Straßenrechts abgeschafft. Es besteht keine Möglichkeit, gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen.
  • Die Klageerhebung in elektronischer Form (z.B. durch E-Mail) ist unzulässig.
  • Kraft Bundesrechts ist in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten seit 01.07.2004 grundsätzlich ein Gebührenvorschuss zu entrichten.

 

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